Far away... at the Uluru!

28 Januar 2017

Standort: Sydney/ Australia


Hello everybody!

Wow, so unterschiedlich kann das Leben und die Natur in Australien also sein!
Die letzten Tage waren wir im Outback am Uluru/ Ayers Rock unterwegs und haben dort eine 4 tägige Tour gemacht.

unser Truck mit dem es durch Bäche, über Steine und durch Schlamm ging
Ein paar Tage vorher haben wir uns noch mit Sonnencreme, Sonnenhüten und Wasser eingedeckt, damit wir das Outback ohne Sonnenstich überstehen. Erwartet hatten wir nämlich 40 Grad, 12 Schichten Sonnencreme und eine Affenhitze!
Den ersten Tag am Uluru war es auch so, da haben wir uns eine halbe Stunde am Uluru entlang geschleppt und geschwitzt wie die Verrückten.

weit und breit nichts!



Am zweiten Tag hatten wir dann das etwas andere Uluru Abenteuer... Regen! Tatsächlich den ganzen Tag Regen und Wolken, ich hätte nicht gedacht, dass es sowas im Outback gibt, sondern immer mal einen kleinen Schauer und danach wieder extreme Hitze.
Wir sind dann also mit unserer 20 köpfigen Gruppe durch den Kata Tjuta Nationalpark gewandert und waren nach 10 Minuten komplett durchnässt.


ein Bild, was nicht viele Touristen bekommen- Wasserfälle am Uluru! Das Wetter hatte also auch seine Vorteile.
Jetzt kann ich auch meine Regenjacke guten Gewissens entsorgen, denn wasserdicht ist sie nicht mehr, wie ich nach diesem Tag gemerkt habe und nimmt nur Platz im Rucksack weg, wo ich auch Schokolade lagern könnte, haha!
Geschlafen haben wir in Zelten bzw. kleinen Hütten und es war echt beeindruckend einfach nur ein paar Grillen zu hören (das Tier, nicht irgendjemand beim Grillen :D ) und man wusste, dass es weit und breit nichts gibt und man keine Autos hört.
Unser Guide hat erzählt, dass manchmal Dingos (Wildhunde) ins Camp kommen, weil sie nach Nahrung suchen und sich manchmal auch Kamele dorthin verirren.

unsere kleine Hütte :) und die Schuhe mussten dringend lüften! :D


Klos mit Ausblick
Ansonsten haben wir uns das cultural center angeguckt, wo über die Geschichte der Anangu (die Ureinwohner/ Aboriginies) und deren Land berichtet wurde, weil es dort jahrelange Auseinandersetzungen gab, wem das Land gehört und wer den Anspruch darauf hat.
Eine Geschichte, die unser Tourguide erzählt hat, hat mich echt geschockt! Sie hat erzählt, dass die Anangu bis 1967 als ,,Flora und Fauna'' galten und nicht als Menschen anerkannt wurden!
Als dann Queen Elizabeth einen Anangu Künstler treffen wollte, weil sie so begeistert von der jahrtausend alten Kunst war, konnte er nicht nach England reisen, weil er als ,,Flora und Fauna'' galt und deswegen keinen Pass oder offizielle Papiere besaß. Die Queen hat sich dann angeblich dafür eingesetzt, dass der Anangu Künstler einen Pass bekommt, um sie in England besuchen zu können und ein paar Jahre später wurden dann tatsächlich alle Ureinwohner als ''Menschen'' anerkannt. Und das ist gerade mal 50 Jahre her!
Uns wurde auch erzählt, dass viele der Anangu die jetzt noch leben, sich noch daran erinnern können, als sie zum ersten Mal eine hellhaütige Person getroffen haben. Das ist also echt noch nicht lange her und noch ziemlich ,,frisch''.

Leider haben wir wegen dem Wetter nicht draußen, unter dem Sternenhimmel schlafen können, worauf wir uns so gefreut hatten, aber gut, dafür haben wir wilde Kängurus im Nationalpark gesehen :)


Und wenn man dann 6 Stunden Bus fährt und während der ganzen Zeit 3 Autos an einem vorbeifahren und die Straße nicht mal eine winzige Kurve macht... spätestens dann weiß man, wie weit im outback man ist!


(Hier müsste man jetzt die Filmmusik aus Western Filmen einspielen :D )


Da mussten wir eigentlich lang fahren... nach den Regenschauern aber unmöglich, weil sich ein Fluss gebildet hat. Als unser Tourguide checken wollte wie tief es ist und nach wenigen Schritten schon Hüft- tief im Wasser stand war klar- wir müssen umdrehen und auf den Highway zurück kommen!

Also, das war's erst mal von hier, ich hoffe euch geht es gut,
bis bald, Paula

Ps. Humor muss man hier haben...



Sydney

20 Januar 2017

Standort: Sydney/ Australia

 

Hello!

Von Melbourne ging es jetzt schon weiter nach Sydney, aber hier noch ein paar Bilder aus Melbourne, wo wir noch ein paar wirklich schöne Tage bei Bekannten verbracht haben!


Die Brighton Beach Houses
Und hiermit ein Gruß an alle 'Känguru' Fans! :)

Mittlerweile aber 'Hallo' aus Sydney!
So richtig komm ich noch nicht hinterher, dass wir jetzt schon in Australien sind. ich meine AUSTRALIEN! Vor ein paar Jahren habe ich australische Kinder-/Jugend Serien wie ,,Dance Academy'' oder ,,meine peinlichen Eltern'' geguckt, die in Australien gedreht wurden und fand das immer super beeindruckend und schön... ja, und jetzt bin ich selber hier, verrückt! Deshalb hat mein kleines 14 jähriges ,,Dance Academy Fangirl Herz'' auch gleich höher geschlagen, als ich die Harbour Bridge und die Oper das erste Mal ,,in echt'' gesehen habe, haha!



Sydney ist wirklich eine schöne Stadt, zumindest das was wir bisher gesehen haben!
Los ging es ähnlich wie in den Hangover Filmen... nach unserer 12 stündigen Busfahrt von Melbourne nach Sydney waren wir am nächsten Morgen nach der Ankunft in Sydney so erschöpft, dass wir erst mal direkt im Hostel auf den Sofas im Eingangsbereich eingeschlafen sind... geweckt wurden wir dann von dem Mitarbeiter, der dort anfangen wollte zu arbeiten und direkt am Schreibtisch gegenüber von unseren Sofas gesessen hat, wo wir geschlafen haben und wohl ziemlich fertig ausgesehen haben müssen mit unseren Rucksäcken und der Essenstasche neben uns.
Nach Chips und Müsliriegeln zum Frühstück haben wir uns dann auf den Weg gemacht ein bisschen die Stadt anzugucken um die Müdigkeit zu überwinden. Das ganze artete dann irgendwann aus, weil wir nur noch laut lachend und nicht mehr ganz Herr unserer Sinne durch die Straßen gelaufen sind, ich denke die Müdikeit hatte uns gut im Griff!
Und weil der Tag bis dahin nicht schon lustig genug war, warteten noch ein paar weitere interessante Geschichten auf uns!
In der Fußgängerzone habe ich zufällig eine Freundin wiedergetroffen, die ich vor 3 Jahren zuletzt gesehen habe. Und dann läuft man sich in Australien über den Weg! Ich meine, was für ein Zufall ist das denn?!
Na ja und dann wurde es noch ganz interessant, weil wir bei einer anscheinend harmlosen Straßen Umfrage mitgemacht haben und kurze Zeit später in der Scientology Zentrale einen Persönlichkeitstest machen sollten... So schnell kann es gehen! Aber wir haben uns dort schnell wieder vom Acker gemacht und den Nachmittag dann lieber im Park verbracht mit einer iced chocolate :)



Ansonsten leben wir zur Zeit im Hostel im 10 Bett Zimmer und staunen immer wieder über andere Leute, denn abends sind regelmäßig alle Waschbecken in der Hostelküche verstopft, weil Essensreste und dreckiges Geschirr einfach hinein gestellt werden und es nach kurzer Zeit aussieht wie auf einem Schlachtfeld! Na ja, Besteck abkochen und dann geht das schon :D

Als nächstes geht es zum Uluru/ Ayers Rock mitten im Outback und ich bin schon sehr gespannt wie das wird aber freue mich schon sehr darauf! Fotos folgen dann :)
Bis dahin wünsche ich euch erst mal ein schönes Wochenende und bis bald,
Paula

Ach ja, darf ich vorstellen, unsere erste Bekanntschaft mit den australischen Spinnentieren :o
(meine Hand mal als Größenvergleich)
Dagegen sind die kleinen Weberknechte aus Deutschland ja schon fast ''süß''!


Bye New Zealand, Weihnachten bei 20 Grad, Australia und Welcome 2017!

08 Januar 2017

Standort: Melbourne/ AUSTRALIA!


Hallo ihr Lieben,

Wo fange ich an?
Die letzten Wochen ist einfach so viel passiert, dass ich gar nicht zum Schreiben kam und einfach noch die letzten Tage in Neuseeland genießen wollte.
Ihr seht schon, wir mussten ,,bye bye New Zealand'' sagen und haben uns auf den Weg Richtung Känguru Land gemacht.
Aber bevor ich anfange von Hühnern, Vegemite, Koalas und endlosen Straßen zu berichten, gibt es hier noch mal ein paar Fotos von den letzten Wochen in Neuseeland :)
Viel Spaß und nehmt euch ein bisschen Zeit, es gibt viel zu berichten!

Ein kleiner Zeitsprung zurück... Mitte Dezember... Neuseeland... noch mit unserem Auto unterwegs.
Nachdem wir dann am Milford Sound waren und aus dem Flugzeug gesprungen sind (s. letzter Bericht) ging es dann weiter Richtung Norden der Südinsel.
Dort waren wir im Nationalpark, haben 3 andere Backpacker kennengelernt, mit denen wir 3 Tage gemeinsam verbracht- und eine Weinprobe gemacht haben und haben uns dann schließlich auf den Weg nach Christchurch gemacht, wo wir Weihnachten feiern wollten, zusammen mit einer Freundin aus Deutschland (Wenn du das hier liest A., fühl dich gedrückt!)

Hier also ein paar Fotos, noch aus Neuseeland:

Im Nationalpark:




In Nelson, wo wir die anderen 3 Backpacker getroffen haben, mussten wir eine ziemlich gruselige Erfahrung machen. Wir standen dort an einem Wochenende auf einem öffentlichen, großen parkplatz in der Stadt, wo es ausdrücklich erlaubt war zu campen und zu übernachten. Als an dem Wochenende dann aber die Clubs und Bars um 3 Uhr Nachts geschlossen haben und die alkoholisierten Jugendlichen anfingen gegen die Campervans auf dem Parkplatz zu treten und zu schreien, dass die Camper verschwinden sollen, da hörte der Spaß auf. Mia und ich saßen im Auto und haben das ganze möglichst unauffällig beobachtet, denn an Schlaf war nicht mehr zu denken!
Nach 1,5 Stunden, mehrfachem Auftauchen der Polizei und einem anhaltend komischen Gefühl im Bauch, war der Spuk dann wieder vorbei und zum Glück ist nicht mehr passiert, als dass unser Heckscheibenwischer abgerissen wurde. Aber wofür gibt es denn Versicherungen?

Auch wenn dieser Zwischenfall wirklich nicht schön war hatten wir den Rest der Zeit noch wirklich lustige Momente und Erlebnisse

Zum Beispiel die Weinprobe mit den anderen 3 Backpackern :) Bei 30 Grad sind wir von Weingut zu Weingut gelaufen und haben dabei ordentlich Strecke abgerissen... nicht umsonst fuhren in regelmäßigen Abständen Busse vorbei, die die Leute von einer Weinprobe zur Nächsten fahren :D haha, na ja, das geld haben wir gespart udn lieber in eine Flasche richtig leckeren Weißwein gesteckt, den es dann an Weihnachten gab :)



Auch ziemlich lustig war unsere Aktion um Campinggas zu sparen.
Man braucht: ein nahegelegenes Hostel, ein bisschen Mut, alle Kochutensilien für das Abendbrot und den Sparfuchs in sich.
Wir sind also regelmäßig abends in ein Hostel reingelaufen, wo wir natürlich NICHT geschlafen haben und demnach nichts bezahlt haben, und haben die schöne Gemeinschaftsküche benutzt, uns mit anderen Reisenden unterhalten und die genialen Küchengeräte benutzt!
Jedes Mal an der Rezeption vorbei mit einem fröhlichen ,,Hi'' und dann undercover in die Küche... ja ja, so haben wir ordentlich an Gas gespart, haha!
Achso und den ,,free food'' Schrank nicht zu vergessen... Haferflocken, Zwiebel und Gemüse gab es noch obendrauf :P

Achso und falls ihr euch fragt wie wir das eigentlich mit Wäsche waschen unterwegs machen... meistens einen güsntigen Waschsalon und kurze Zeit später sieht das Auto dann so aus:


Nach Wochen im Auto war das Hostel in Christchurch dann richtiger Luxus mit einer Dusche und Wlan!
Dort hierß es dann: It's christmas time... Kling Glöckchen Klingelingeling... let ist snow... Schneeflöckchen Weißröckchen...winter wonderland...
müsste man hier allerdings alles umdichten in ,,summer wonderland'' oder ,,let it shine''.
Weihnachten im Sommer ist echt was anderes als mit Weihnachtsmärkten, Glühwein, der Dunkelheit und der allgemeinen Weihnachtsstimmung. Wenn man bei 25 Grad Weihnachtskekse und Lebkuchen im Supermarkt findet, fragt man sich doch, ob es wirklich Dezember sein kann oder man nicht doch Juli hat- ziemlich verwirrend.
Und wenn dann noch der dezente Weihnachtsschmuck in der Fußgängerzone im Sonnenlicht glitzert und man gerade dabei ist sich mit Sonnenschutz einzucremen, dann ist die Verwirrung perfekt!

 Für wenigstens etwas Weihnachtsstimmung im Auto:


Wir verbrachten Weihnachten in Christchurch und waren dort im Hostel mit anderen Reisenden, ein paar Hostelmitarbeitern und es fühlte sich an wie ein normales Wochenende, wenn auch ein paar Leute mit Weihnachtsmützen herumliefen.
Wir haben uns zwei echt schöne Tage gemacht mit richtig leckerem Essen, Wein und Plätzchen backen.
In der Hostelküche dachten wahrscheinlich alle wir kochen für eine Großfamilie, als wir da mit 2 Blechen Ofengemüse mit Feta rausgelaufen sind haha!

Kürbis schneiden ist Sport!


In der Weihnachtsbäckerei...

Und dann ging es auch schon wieder ans Rucksack packen und auf zum Flughafen!

AUSTRALIA here we come!
Seit 2 Wochen sind wir jetzt hier und das erste was mir einfällt ist die Hitze!
Im Gegensatz zu Neuseeland ist es hier wirklich sehr sehr warm und Temperaturen um die 36 Grad ab jetzt normal.
In Melbourne angekommen haben wir die ersten Tage bei Bekannten von Mia gewohnt, die etwas außerhalb auf einem Hof leben. Dort haben wir auch unseren ersten Koala und das erste Känguru gesehen, wenn auch nur in einer Auffangstation.




Die letzten Tage haben wir dann in einem Hostel in der city verbracht (ja, dieses Mal haben wir auch bezahlt und nicht nur die Küche benutzt) und haben dann auch in der Stadt mit vielen vielen anderen Menschen aus der ganzen Welt das Jahr 2017 begrüßt!
Ziemlich anders als in Deutschland, weil Alkohol in der Stadt verboten war und es ein großes offizielles Feuerwerk gab und nicht jeder sein eigenes gemacht hat. Aber dafür umso schöner, da es von den Hochhäusern abgefeuert wurde und rings um uns herum bunte Lichter am Himmel zu sehen waren- wirklich schön!






Noch sind wir jetzt in Melbourne, im Moment wieder bei anderen Bekannten, wo wir auf die Hühner aufpassen, während die Familie im Urlaub ist. Wir haben also quasi eine kleine 4er WG mit Matilda und Eliza (die Hühner) und jeden morgen zwei frische Eier.


Bald geht es dann aber weiter und Sydney steht auf dem Plan!
Dorthin fahren wir mit dem Bus- 12 Stunden... hoffentlich mit einer Klimaanlage :D
Und dann steht Ende Januar noch etwas richtig tolles an, wir werden uns nämlich das Outback angucken und zum Uluru fliegen, also Australia at it's best!

Bis dahin und heiße Grüße aus Down Under,
Paula

#LebenAmLimit

13 Dezember 2016

Standort: Greymouth/ New Zealand


Hallo Freunde,

Ich melde mich mal wieder, mittlerweile aus Greymouth (s. untere Karte rechts). In den letzten Tagen haben wir ordentlich Strecke hinter uns gebracht und sind durch die southern alps gefahren, durch den Fjordland Nationalpark und haben die Abgeschiedenheit genossen, denn die meiste Zeit auf der Strecke gab es keinen Empfang oder Netz.


Unser Motto im Moment ist #lebenamlimit, denn mittlerweile können wir genau sagen, wie viel Gramm die einzelnen Konservendosen enthalten und wie viele Portionen wir damit hinbekommen. Das Sortiment von drei verschiedenen Supermarkt Ketten kennen wir auch fast auswendig und können so sehr gut planen, was wir wo einkaufen um dann dort mit unseren Club Deal Mitgliedskarten die bestmöglichen Angebote rauszuholen. Und auch das Problem, wenn die Gaskartusche für unseren Gaskocher leer ist, können wir gut überbrücken. Letztens gab es dann (fast) frische Pommes… aus dem Mülleimer…, die eine Familie gerade weggeschmissen hatte, weil es wohl zu viel war. In unseren Augen natürlich nicht verständlich, wie man so gutes Essen wegschmeißen kann, wo es sonst hauptsächlich Dosenfutter gibt :D
Und wenn man dann noch zwei original verschlossene Konserven Dosenspaghetti findet, dann ist das quasi ein Feiertag. Aber keine Sorge, sonst geht es uns gut und wir kaufen auch mal Tiefkühlgemüse und kochen dazu Reis, also ein Nährstoffmangel ist noch weit entfernt.

Und eine richtige Küche vermisste man auch nur selten, denn wenn man abends mit seinem Gaskocher, etwas fröstelnd aber mit Meerblick, an der Küste steht und leckere 79c Spaghetti kocht (natürlich mit Sauce aus der Dose) lässt es sich doch ganz gut aushalten!



Ansonsten trifft unser #lebenamlimit Motto auch so sehr gut zu, denn am 08.12 sind Mia und ich im wahrsten Sinne des Wortes ,,aus allen Wolken gefallen‘‘. Schon eine Idee was wir gemacht haben?
Ob ihr es jetzt glaubt oder nicht, ja, wir haben einen Fallschirmsprung gemacht!
Über den schneebedeckten Bergen, bei bestem Sonnenschein und mit Aussicht auf einen tiefblauen See sind wir aus dem Flugzeug gesprungen und sind 45 Sekunden im freien Fall mit 200kmh gefallen, bzw. eher geflogen, denn das Fallen hat man kaum gespürt. Das war richtig richtig toll!
Als mein Fallschirm Coach Ollie, mit dem ich zusammen gesprungen bin dann gefragt hat, wie es mir gefallen hat und wie es mir geht war meine Antwort nur ,,I’m much happy‘‘ haha, ich war noch vollkommen durch den Wind und mein Englisch in dem Moment auch. Ollie meinte daraufhin nur ,,No worries, just as good as my german skills‘‘.
Fun Fact: So ein Fallschirmsprung Coach muss in Neuseeland während der Ausbildung mindestens 750 Fallschirmsprünge gemacht haben, um als Coach zu arbeiten. Das heißt, damit er dann als Tandem Sprungpartner mit Leuten wie mir aus dem Flugzeug springen darf. Olli hat mehr als 9.000 Sprünge in seinem Leben bisher gemacht... jeden Tag springen diese Coaches etwa 15 Mal aus einem Flugzeug! 
Verrückter Job oder?
Olli und ich nach unserem erfolgreichen Sprung :)

 Die Tage vorher waren wir am Milford Sound im Nationalpark, wo wir bei ziemlich dichtem Nebel und ordentlich Regen doch noch Delfine und Seerobben gesehen haben! Mit einem Boot sind wir durch den Fjord gefahren und selbst die Bootscrew meinte, dass das die ersten Delfine sind, die sie diese Saison sehen. Und es war echt beeindruckend und toll die Delfin Gruppe freilebend zu sehen und nicht in Gehegen oder in einem künstlich angelegten Park!
Die Wasserfälle links und rechts muss ich wohl nicht mehr erwähnen um deutlich zu machen, dass es beeindruckend dort war oder?






Und während ich aus Deutschland höre, dass ihr Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt trinken geht oder die letzten Weihnachtsgeschenke besorgt, frage ich mich hier welchen Monat wir eigentlich haben, während ich bei 25 Grad und Sonne ein Eis esse. Weihnachtsstimmung gleich Null.
Aber gut, vielleicht kommt das ja noch, wenn wir in Christchurch den Weihnachtsmann in Shorts und mit Surfboard sehen, haha!
In diesem Sinne erst mal liebe Grüße und trinkt einen Glühwein für mich mit oder esst ein Plätzchen mehr :P
Paula